Über Uns

 

Damit Sie einen kleinen Einblick bekommen, wer – neben den eigentlichen Hauptdarstellern, unseren Bernern – hinter den Cheruskerquellen steht, möchten wir uns gerne einmal persönlich vorstellen. 

Wir, das sind meine Mutter Franziska und ich, Felicia. Gemeinsam führen wir seit 2017 die Berner Sennenhund Zuchtstätte „von den Cheruskerquellen“. 

 

Unsere Liebe zum Berner Sennenhund begann allerdings schon viele Jahre früher – im Jahr 1997 mit unserem ersten Berner Asko vom Kastanienhof. Er war - wie wir hier in OWL sagen - ein wirklicher "Donnerschlag". Am liebsten hat unser Asko Unsinn angestellt und wir erinnern uns nur zu gerne an die pure Lebensfreude, die ihm innewohnte. Seitdem begleiten uns unsere geliebten Berner durch unser Leben – Und wir möchten keinen einzigen Tag davon missen.  

 

Wie viele Menschen, die ihr Herz an einen Berner verloren haben, haben auch wir erfahren müssen, welchen hohen Stellenwert diese Hunde im Leben einnehmen – und wie schmerzhaft es ist, sie gehen zu lassen. 


Besonders unser zweiter Berner, unser geliebter Yukan, hat unser Denken nachhaltig geprägt. Er war wirklich ein Vorzeige-Berner und erlaubte sich nur hin und wieder den Spaß, Socken aus dem Wäschekorb zu stibitzen und sie in seinem Körbchen zu verstecken. Tragischerweise war ihm kein langes Leben vergönnt und wir mussten ihn – trotz Ausschöpfung aller medizinischer Möglichkeiten - schweren Herzens im Alter von nur drei Jahren, wegen einer Nierenerkrankung, gehen lassen. Sein viel zu früher Verlust war für uns ein niederschmetterndes Ereignis und letztlich auch der Auslöser dafür, uns noch intensiver mit der Gesundheit der Rasse auseinanderzusetzen. Aus dem Wunsch heraus, einen verantwortungsvollen Beitrag zur Gesundheit der Rasse zu leisten, entstand schließlich unsere Zucht. 

 

Im Sommer 2015 zog dann unsere geliebte und herrlich verrückte Gucci vom Bökenhorst bei uns ein und stellte unser Leben vom ersten Tag an gewaltig auf den Kopf. 😉Mit ihr begann letztlich auch die Geschichte der Berner Sennenhunde von den Cheruskerquellen und eine Zeit voller Freude. Kein Tag vergeht, an dem wir nicht in liebevoller Erinnerung an sie denken. 

  

Wie Sie vielleicht den anderen Seiten unserer Homepage bereits entnehmen konnten, sind unsere Hunde für uns keine „Zuchthunde“, sondern vollwertige Familienmitglieder. Sie leben selbstverständlich mit vollem Familienanschluss mit uns im Haus und sind immer dort, wo wir sind – im Homeoffice unter dem Schreibtisch, bei der Gartenarbeit mitten im Blumenbeet 😉, beim Lesen auf dem Sofa neben (oder am liebsten auf) uns oder auf langen Spaziergängen durch den Teutoburger Wald. Genau dieses enge Zusammenleben macht den Berner für uns so besonders: seine Ruhe, seine Gutmütigkeit und seine außergewöhnlich tiefe Verbundenheit mit seinen Menschen. Jeder einzelne Berner ist auf seine Weise besonders – und doch verbindet sie genau diese Wesensart. 

 

Neben unserer Liebe zu den Bernern verbindet uns auch die Freude an der Natur und unserem Garten. Während ich mich besonders für Sport, Photographie und Literatur begeistere, ist meine Mutter mit viel Leidenschaft kreativ und künstlerisch tätig. Und unsere Berner? Die sind natürlich immer mittendrin statt nur dabei. 

 

Durch die Erfahrungen, die wir mit unseren eigenen Hunden machen mussten, stehen Gesundheit und Langlebigkeit heute im Mittelpunkt unserer Zuchtphilosophie. Wir investieren viel Zeit in die Auswahl geeigneter Verpaarungen, beschäftigen uns intensiv mit Gesundheitsförderung und Wesensfestigkeit und legen großen Wert auf eine liebevolle und individuelle Aufzucht unserer Welpen. Jeder Welpe entwickelt sich unterschiedlich – darauf versuchen wir bestmöglich einzugehen. 

 

Gleichzeitig durften und dürfen wir auch erleben, wie alt und lebensfroh Berner bei guter Gesundheit werden können. Unser Odin ist inzwischen beinahe 12 Jahre alt und begleitet uns noch immer voller Lebensfreude durch unseren Alltag. Er ist für sein Alter noch erstaunlich fit und spielt und rennt nach wie vor gerne. Diese Erfahrung ist für uns ein sehr wertvoller Gegenpol zu den schweren Verlusten und schenkt uns viel Zuversicht im Blick auf die Rasse. 

 

Auch im Rahmen der Zuchtprogramme unseres Vereins ist nachweislich zu beobachten, dass sich das durchschnittliche Lebensalter der Berner Sennenhunde in den letzten Jahren positiv entwickelt hat. Diese Entwicklung bestärkt uns zusätzlich darin, unseren eingeschlagenen Weg der bewussten, gesundheitsorientierten Zucht konsequent weiterzugehen. 

Dementsprechend ist ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Zuchtplanung für uns die bewusste Berücksichtigung von langlebigen und gesundheitlich stabilen Linien. Aus unserer Erfahrung und Beobachtung zeigt sich, dass ein hohes Lebensalter sowie eine robuste Gesundheit sich in bestimmten Linien deutlich häufiger wiederfinden. Auch wenn dies selbstverständlich keine Garantie für die Entwicklung eines einzelnen Hundes darstellt, sehen wir darin eine wertvolle Orientierung für unsere Entscheidungen und lassen diese Erkenntnisse maßgeblich in unsere Paarungsplanung einfließen.

 

Dabei steht das Wohl unserer Hunde für uns immer an erster Stelle. Unsere Hündinnen dürfen zunächst vollständig erwachsen werden, bevor überhaupt an Zucht gedacht wird. Außerdem bekommt bei uns keine Hündin mehr als zwei Würfe, denn auch eine gut begleitete Trächtigkeit und Geburt bedeutet für die Hündin körperliche und mentale Belastung. Für uns sind unsere Berner Familienhunde – nur wenn wirklich alles passt, darf eine Hündin bei uns Mama werden. 

 

Leider mussten wir unsere Zucht für einige Zeit pausieren. Nach langer Krankheit verstarb im August 2025 meine geliebte Oma, die bis zuletzt Zuhause im Kreis ihrer Familie sein durfte. Damit weder sie noch unsere Hunde in dieser Zeit zu kurz kommen mussten, haben wir die Zucht ganz bewusst ruhen lassen. 

 

Unsere Berner waren in dieser schweren Zeit ein unsagbarer Trost – für uns alle, aber besonders auch für meine Oma. Vor allem Cacao hatte einen ganz besonderen Platz in ihrem Herzen. Selbst bei ihrem letzten Krankenhausaufenthalt erzählte sie voller Stolz von „ihrem Cacao“, dem „ganz Dunklen“. Dieser kleine Satz bedeutet uns bis heute unendlich viel. 

Nur wenige Tage vor meiner Oma mussten wir außerdem auch unsere Bonbon gehen lassen. Zwei so schwere Verluste innerhalb kürzester Zeit haben uns tief getroffen und uns erneut vor Augen geführt, wie eng Liebe und Schmerz – nicht nur bei uns Menschen – miteinander verbunden sind. 

 

Trotz aller Trauer überwiegt für uns vor allem die Dankbarkeit – für die gemeinsame Zeit, für all die Erinnerungen und für das Glück, das unsere Liebsten jeden Tag in unser Leben bringen. Auch wenn jeder Abschied unendlich schmerzhaft ist, würden wir uns immer wieder für unsere geliebten Berner entscheiden und hoffen, mit unserer Zucht einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit und Langlebigkeit dieser besonderen Hunde leisten zu können. 

 

Die Zeit mit unseren Bernern ist für uns wahres Lebenselixier. Mit viel Liebe, Verantwortungsbewusstsein und großer Achtsamkeit gegenüber ihrer Gesundheit und ihrem Wesen führen wir unsere Zucht heute mit ganzem Herzen weiter – in der Hoffnung, auch anderen Menschen dieses besondere Glück schenken und unseren Bernern ein langes und gesundes Leben ermöglichen zu dürfen. 

 

 

 

Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.

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Jean-Baptiste Massillon