Ihr Beitrag - Was Sie tun können

Bedenkt man, dass nur ein kleiner Prozentteil der Berner Sennenhunde bei Züchtern des SSV lebt, wird klar, dass Transparenz über die gesundheitliche Dynamik von Zuchtlinien und Verwandtschaften der Berner Sennenhunde nur durch Mithilfe der Familien unserer gezüchteten Welpen ermöglicht werden kann.


Wie oft hört man beim Spaziergang "Ach wir hatten auch mal einen Berner, aber leider werden die ja nicht so alt, deswegen haben wir uns keinen mehr geholt, obwohl es ja so eine tolle Rasse ist."?


Wir hören leider häufig solche Aussagen, immer im Hinterkopf die Tatsache, dass wir als Züchter natürlich auch das Feedback der Familien über die Gesundheit unserer Bärchen brauchen, um bei Problemen die Zuchtstrategien anpassen zu können.

 

Der Schweizer Sennenhund Verein bietet Ihnen als Welpenfamilien die Möglichkeit eine jährliche Lebendmeldung an die Zuchtbuchstelle des Vereins zu schicken. Jeder Berner ist dort, seit der Wurfabnahme, in einer Datenbank erfasst.

Auf diese Datenbank können Züchter der Rasse zugreifen und sich über die Lebensdauer von Hunden gewisser Linien einen Überblick verschaffen. (Die Datenbank umfasst Berner in der FCI, dem internationalen Dachverband unter dem sich z.B. der VDH angliedert, Hunde der Dissidenz sind und werden nicht erfasst, mangels Zugehörigkeit zu einem entsprechenden Zuchtverband und Erfassung der Abstammung)

 

Auch wenn man gar nicht daran denken mag wenn ein kleiner Berner Welpe in die Familie kommt, wird irgendwann der Tag des Abschieds kommen, hoffentlich nach einer langen und gesunden gemeinsamen Zeit.

 

Für uns als Züchter ist dies ein sehr schmerzvoller Tag, bleiben die kleinen Cherusker doch immer ein Teil unserer Familie.

Leider gehört zur Zucht aber auch die sachliche Seite, bei der wir analysieren müssen, ob die Todesursache unter genetischem Einfluss stand, durch Umweltgegebenheiten bedingt war oder es die Häufung von Alterswehwehchen war, die den Abschied des Bärchens herbeigeführt hat.

 

 

An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich sagen, dass niemand von Ihnen als Familie erwartet, dass Sie ihren geliebten Berner obduzieren lassen, um eine genaue Todesursache festzustellen. Wir möchten, dass Sie als Familie ohne Hintergedanken Abschied nehmen können.

 

Der Schweizer Sennenhund Verein bietet die Möglichkeit eine Tod-Meldung an die Zuchtbuchstelle zu senden. Sie können, sofern eine gesicherte Diagnose vorliegt, diese von Ihrem Tierarzt in das Formular eintragen lassen. Die Todesursache und das Lebensalter, welches ein Bärchen erreicht hat, werden dann in die Datenbank aufgenommen. Für Züchter sind dies enorm wichtige Anhaltspunkte bei der Auswahl der Zuchttiere.

 

Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen der Rasse, die wir alle so sehr lieben, eine längere, gesündere und unbeschwertere Lebenszeit zu schenken.

 

Die Formulare liegen bei Einzug Ihres Welpen der Welpenmappe bei. Lassen Sie diese bei Ihrem Tierarzt, z.B. bei der jährlichen Routineuntersuchung oder von einem Zuchtwart unterschreiben und senden Sie diese an die Zuchtbuchstelle des Schweizer Sennenhund Vereins e.V. (Anschrift ist auf den Formularen abgedruckt).

 

Sollten Sie Freude an Ausstellungen haben, können Sie auch diese jährlich einmal (selbst-verständlich auch mehr wenn sie möchten) wahrnehmen. Durch die Teilnahme an einer Ausstellung oder bspw. auch durch das HD/ED Röntgen im Alter von 12-24 Monaten wird automatisch eine Lebendmeldung im Zuchtbuchamt eingetragen.

 

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

 

 

 

 

 

 

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© 2020 Berner Sennenhunde von den Cheruskerquellen, Felicia Seifart

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