Die ersten beiden Wochen sind die kleinen Bärchen blind und taub. Das Immunsystem ist noch sehr empfindlich. Die Hunde-Mama verlässt die Wurfkiste nur für das "Nötigste". Um die tolle Hunde-Mami zu entlasten, unterstützen wir sie wo wir können.
Wir sorgen für die notwendige Sauberkeit in der Wurfkiste, die unserer Meinung nach unabdingbar ist,
und für das besondere Wohlbefinden unserer Hunde-Mama.
Unsere kleinen Berner werden zu dieser Zeit zweimal täglich gewogen. So können wir zusätzlich zu unseren Beobachtungen sicher gehen, dass jeder an Mamas Milchbar genug abbekommt und sich gut entwickelt.
Das Kuscheln in der Wurfkiste gewöhnt die kleinen Berner von vornherein an menschliche Berührungen und Gerüche und ist selbstverständlich eine der größten Freuden in der Zucht.
Hier wird der Grundstein für eine gute Bindungsfähigkeit zur späteren Familie gelegt.
Durch gezielte Berührungen und Akupressur der kleinen Pfoten, die Umlagerung der Welpen und unterschiedliche Wärmezonen in der Wurfkiste werden die ersten wichtigen Impulse für eine gesunde Ausbildung des Nervensystems gesetzt und die Sinnesentwicklung der kleinen Berner unterstützt.
Im Alter von 10 bis 14 Tagen öffnen unsere kleinen Berner allmählich ihre Augen und beginnen zu hören.
Von nun an unterstützen wir die neuronale und neuro-psychische Entwicklung unserer kleinen Berner durch das Einbringen immer neuer optischer und akustischer Reize.
Wenn die Welpen, in etwa mit der dritten Lebenswoche, "mobil" werden steht ihnen zunächst ein großzügiger Auslauf in unserem Wohnzimmer und wenig später dann der gesamte Wohnbereich im Erdgeschoss zur Verfügung. Nun beginnen unsere Berner-Kinder "kleine" Hindernisse zu erklimmen und die erste spielerische Interaktion mit den Geschwistern und der Mama.
Die Welpen lernen so schon von vornherein, sich in das Familienleben einzubringen.